Donnerstag, 23. April 2009

10 Tage im Dreck...äh in der Wildnis =o)

Jambo an alle Interessierten!
Diesmal schreib ich,die Effi!Also ni wundern wenn sich der Schreibstil etwas geändert hat!Seit drei Tagen sind wir wieder einigermaßen sauber und zivilisiert... ich glaub ein paar von euch wussten von unserem Abenteuerausflug nach Jera.
Das ist ein winziger Ort in der Nähe der Ugandagrenze. Dr. Kathy hat hier ein Haus mit Grundstück erstanden um ein Ernährungsprogram für Mütter und ihre Kinder zu starten...
Das klingt erst mal sehr einfach und das Aussehen des Hauses mag euch täuschen...aber das wars leider nicht.Am ersten Abend nach drei Stunden Fahrt und zwei Stunden Startschwierigkeiten bauten wir unser Zelt auf und die Küche auf der Veranda...und dann gab es Cabbage-meiner Meinung nach das Beste was es gibt! Zu der Zeit bestand unser Team aus Dr. Kathy, Francis, Jackson, John, Sarah und mir. Außerdem waren Faith, Rose und Emma für unser leibliches Wohl zuständig. Unser Ankunftstag war übrigens Karfreitag. Am Samstag startetn wir erst mal mit Chai und Peanutbutterbrot... um uns seelig und moralisch auf das Innere des Hauses einzustellen. So wirklich waren wir nicht drauf gefasst was uns unter dem Ceelingboard erwartete.Vielleicht vorneweg- das Haus stand ca 10 Jahre leer und wurde von vielen Generatinen Fledermäusen bewohnt...so roch es auch! Und als wir begannen die Zwischendecken zu lösen kam der ganze Dreck runter...tja ich sag euch...wir waren auf einiges gefasst aber das übertraf dann doch alles. Somit fingen unsere Tage an...am Anfang noch mit viel Wasser und Seife, später mussten wir etwas sparsamer sein.
Unsere Nachbarn fanden das sehr interessant und fanden sich regelmäßig ein um zu zuschaun...
Am Dienstag trafen dann die Amis ein. Fünf Mädels und drei Jungs. Um uns zu unterstützen. Am Abend starteten wir dann auch mit Filme zeigen im Center. Das waren immer ca 15 min Fahrt mit dem großen weißen Unimog. Glücklicherweise ein sehr sicheres Auto, wie wir bald erfahren sollten. An diesem Abend ging noch halbwegs alles glatt und wir konnten den Jesusfilm auf englisch zeigen. Mit Übersetzer für den Stamm der Luo hier.
Die nächsten zwei Abende zeigten uns was es bedeutet den Glauben nicht zu verlieren...daheim funktionierten immer alle Maschienen-doch so bald wir auf dem Center waren ging entweder der Generator nicht,oder der Beamer,oder der Sound,oder es fiel der komplette Strom aus.Teilweise war das gefährlich da die Leute dort sehr schnell mit Steine werfen dabei waren...Dr.Kathy unterhielt während dieser Zeit die Kinder mit Bauchreden und die Erwachsenen mit Predigten.Aber die Menschen waren vorrangig erst mal der Filme wegen da.Freitag klappte es dann endlich.
Am Samstag Abend gab es eine kleine Abschiedsfeier mit gerösteten Erdnüssen und MARSHMELLOWS(für die hatte Sarah die ganze Woche gebetet)am Lagerfeuer.Da uns das amerikanische Team am Sonntag nach dem Lunch verlassen sollte.
Doch vorher,nach dem Frühstück ging es erst mal noch in die Schule um Kindergottesdienst zu halten.Das war sehr interessant und seeeeeeeehhhhhhhhrrrrrrr laut.Sarah war in der Zeit mit Pastor Cheque und Francis in Busia um noch ein sichereres Schloss zu kaufen...das ist in Afrika auch am Sonntag möglich...Sonntagabend gab es Homekino auf unserem Grundstück-was, GOTT SEI DANK!!!-auch nach mehreren Anläufen möglich war.An diesem Abend waren die meisten Leute da-was uns etwas überraschte da wir doch mitten im Busch waren.
Am Montag packten wir dann auch noch den Rest zusammen und verliesen das Haus punkt 13Uhr.Um uns auf dn Heimweg zu machen...einerseits freuten wir uns sehr auf eine richtig schöne warme Dusche, anderseits vermissten wir jetzt schon den Spaß und unser Team.
Und heute ist Freitag: mein Abreisetag...leider ging die Zeit hier sehr schnell vorbei, aber für mich war sie sehr lehrreich, vorallem im Bezug auf meinen Glauben und mein Vertrauen auf GoTT!Ich durfte in dieser Zeit auch sehr viele Freunde kennenlernen und werde mit schweren Herzen ins Flugzeug steigen.Aber ich freu mich auch drauf wieder nur deutsch reden zu dürfen und euch alles genaustens zu erzählen!
Liebe Grüße auch von Sarah! Wir machen uns jetzt auf den Weg nach Nairobi zum Flughafen...Kwaheri!!!!

Dienstag, 7. April 2009

Die Effi is daaaaa!!!



Ja die Effi ist gut hier angekommen. Wir hatten auch schon ordentlich action, weshalb wir uns erst jetzt melden können!
Schon in den ersten Tagen hat die arme Effi so richtiges Africa erlebt :-)
Tja, nix da mit dicken autos und Kenyatouristenleben!!!!

Vom ertsen Tag an hat sie das verrückte Nairobi-Verkehrs-chaos, öffentliche Verkehrsmittel (Matatu, Border-Border, Picki-Picki, ...), aber auch die kenyanische Gastfreundschaft und die heiße Afrikasonne erlebt (die sie inzwischen rot gefärbt hat)!!
Sie konnte Africa schon von den unterschiedlichsten Seiten sehen. Vom zweitgrößten Slum Africas, wo wir viel Schlimmes und Trauriges gesehen haben, bis hin zum Massai Mara, der an die Serengeti grenzt, wo wir Gottes herrliche Schöpfung und alle möglichen Tierarten aus nächster Nähe bestaunen durften. Es war einfach gigantisch!
Auch zurück in Eldoret war sofort einiges los gewesen. Phyllis, bei der ich ja täglich helfe, war so krank geworden, dass sie ins Krankenhaus eingelifert werden musste.
Somit entschieden wir, uns dort für 3 Tage einzuquartieren und nach den Mädels und den 9 Babys zu schauen.
Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, waren die zwei Nächte nicht wirklich lang und erholsam, aber so konnte Phyllis sich, ohne sich Sorgen machen zu müssen, wieder etwas erholen.
Ihr geht es inzwischen wieder sehr viel besser, wofür wir alle Gott auch sehr dankbar sind!

Jetzt hat die Lage sich also auch wieder etwas beruhigt aber schon laufen die letzten Vorbereitungen für unseren Arbeitseinsatz in Ciaya.
Kathy fängt dort ja ein Ernährungsprogramm für Kinder an, möchte jungen Frauen nähen
und backen beibringen und solche Dinge.
Das Haus dort ist aber in einem schrecklichen Zustand und da werden wir ab Freitag für 10 Tage ordentlich Hand anlegen!!!:-)

Das war mal wieder das aktuellste von hier! Danke für eure Gebetsunterstützung!!!
Ach ja, FROHE OSTERN AN EUCH ALLE!
(werden dort im Busch keine Möglichkeit haben, ins Internet zu gehen)

Grüße
Effi und Sarah